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Das vermutlich größte thüringisch-fränkische Teddy-Puppen- Miniaturen- und Sammlerspielzeugfest mit Künstlern aus ganz Europa öffnet am Männertag wieder seine Pforten.
Von Cathrin Nicolai

Sonneberg – Inzwischen ist es bei
den Liebhabern von Teddys und
Puppen längst gespeichert – einmal
im Jahr wird die Eishalle des Sonne-
bades für sie zur wahren Spielzeug-
Schatzkiste. Hier finden sie alles, was
ihr Herz begehrt: Große und kleine
bärige Freunde, Künstlerbären oder
ausgefallene, verrückte, plüschige
Gesellen, Puppenkleidung und ganz
winzige Dinge zum Spielen. Und
schon bald ist es wieder soweit, ste-
hen die Mitglieder der Vereinigten
Teddy-Bären- und Spielzeugfreunde
in den Startlöchern, denn bis zum
25. Mai ist noch viel zu tun.
Die Vorbereitungen, so weiß Vor-
sitzender Birger Engel, laufen schon
lange. „Es ist wie bei jedem Event,
nach dem Fest, ist vor dem Fest“, sagt
er. Aussteller wurden angeschrieben
und Anmeldeformulare verschickt.
Wettbewerbe wollten ausgeschrie-
ben und ein Rahmenprogramm zu-
sammen gestellt werden. „Aber wir
sind gut im Rennen“, ist Birger Engel
zufrieden. Bis Ende April hatten sich
100 Aussteller für das vermutlich
größte thüringisch-fränkische Ted-
dy-Puppen-Miniaturen- und Samm-
lerspielzeugfest mit Teddybär- und
Puppenkünstlern aus ganz Europa
gemeldet. Daneben sind 60 Künstler
mit 150 Exponaten für die verschie-
denen Wettbewerbe registriert. So
sind unter anderem der Internatio-
nale Künstlerbärenwettbewerb mit
Verleihung des Sonneberger „Ger-
man-Open-Meister-Bären 2017“ und
der Internationale Puppenwettbe-
werb mit der Auslobung des „Sonne-
berger German-Open-Puppenpreises
2017“ ausgeschrieben. Wer die Bes-
ten in der jeweiligen Kategorie sind,
erfahren die Gäste des Ehrenabends,
der am 26. Mai ab 19 Uhr im Sport-
lerheim am Stadion organisiert wird.
„Inzwischen sind es 150 Aussteller,
darunter eine größere Gruppe aus
Österreich, der Schweiz und Tsche-
chien“, weiß Birger Engel ganz ge-
nau. Vor Ort sind diesmal auch die
größten Babys und zwar von der
Schweinfurter Bildhauerin „Steff
Bauer“, die jeweils zirka 400 Kilo-
gramm schwer und aus Sandstein
sind.
Los geht es wie immer am Männer-
tag mit der offiziellen Eröffnung, zu
der am 25. Mai um 10 Uhr der Co-
burger Landrat Michael Busch und
weitere Ehrengäste geladen sind. Da-
nach darf man sich in der Halle um-
schauen und die vielen, schönen
Dinge, die die Spielzeughersteller da-
bei haben, bewundern. Alte und
neue Teddybären sind in den ver-
schiedensten Ausführungen ebenso
dabei wie kleine und große Puppen,
wobei garantiert auch diesmal die
Reborn-Babys viele bewundernde
Blicke auf sich ziehen werden. Mi-
niaturen, Blechspielzeug und Beklei-
dung für Spiel- und Künstlerpuppen
runden das vielfältige Angebot ab.
„Man weiß gar nicht, wohin man
schauen soll“, erinnert sich eine Be-
sucherin. Für sie und viele andere
auch ist deshalb ein Abstecher zur
großen Sammlerbörse schon fest ein-
geplant. Geöffnet hat diese jeweils ab
10 Uhr. Außer am Freitag – da ist we-
gen des Ehrenabends nur bis 16 Uhr
offen – hat man bis 17 Uhr genügend
Zeit, die zauberhaften Sachen zu be-
wundern oder zu kaufen.
Wer möchte, kann sich selber ein-
mal als Puppen- oder Teddykünstler
versuchen und bei den Kursen zum
Rebornen, Modellieren oder Filzen
mitmachen. „Nur Mut, ist gar nicht
so schwer“, sagen die Organisatoren
und wissen, dass diejenigen, die
schon einmal mitgemacht haben,
vollauf begeistert waren. Für die klei-
nen Gäste ist da die Kinderakademie
ein Anlaufpunkt, die ebenfalls schon
seit einigen Jahren zu den Stamm-
gästen des Festes zählt. Hier können
die Mädchen und Jungen bei ver-
schiedenen Aktionen mitmachen
und Spaß beim Spielzeuggestalten
haben.
Wer lieber zuschaut, statt selber
Hand anzulegen, ist bei den leben-
den Werkstätten genau richtig, die
Einblicke in die Glasaugenherstel-
lung, das Teddystopfen, Filzen, Mo-
dellieren oder Spielzeugschnitzen ge-
ben.
Nicht fehlen darf natürlich der
Puppendoktor, der auf Wunsch kos-
tenlose Schätzungen von Teddybä-
ren, Puppen und Plüschtieren vor-
nimmt und wenn möglich auch klei-
ne Reparaturen vor Ort sofort erle-
digt. Schnäppchenjäger sollten sich
den Donnerstag und Samstag vor-
merken, denn an diesen beiden Ta-
gen werden sie beim großen Floh-
und Krammarkt auf dem Rathaus-
platz garantiert fündig.
Einmal in der Region bietet sich
ein Ausflug nach Neustadt, wo vom
21. bis 28. Mai das 26. Puppenfestival
gefeiert wird, geradezu an. Dafür
nutzt man am besten den kostenlo-
sen Bus-Shuttle, der zwischen 10.30
und 17.30 Uhr jede Stunde fährt und
die verschiedenen Stationen des
Puppenfestivals ansteuert. Höhe-
punkte sind hier unter anderem die
große Sammlerbörse in der Franken-
halle, die Ausstellung „Puppen-
kunst“ im Museum der Deutschen
Spielzeugindustrie oder die Vergabe
des Max-Oscar-Arnold-Kunstpreises.
Vorbereitet ist alles. Einem ab-
wechslungsreichen Wochenende
rund um die bunte Spielzeugwelt
steht also nichts mehr imWeg.

 

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